Obst & Gemüse


Kapitel

Definition

Obst

Wurzel- und Knollengemüse

Blattgemüse

Kohlgemüse

Fruchtgemüse



Definition

Gemüse ist ein Sammelbegriff für essbare Pflanzenteile. Zum Beispiel Blätter, Früchte, Knollen, Stängel oder Wurzeln, wild wachsender oder in Kultur genommener, meist ein- oder zweijähriger krautiger Pflanzen. Nicht zum Gemüse zählen trockene Samen wie Erbsen oder Linsen und Getreidekörner. Pflanzenteile, die als Gemüse und Gewürz verwendet werden, wie Paprika oder Zwiebeln, gelten nur dann als Gemüse, wenn sie eine erkennbare Hauptkomponente der Mahlzeit bilden.

Die Unterscheidung von Obst und Gemüse ist nicht eindeutig. Sie ist kulturell bedingt.



Obst

Einiges Obst hat einen vergleichsweise hohen Gehalt an Zucker und ist damit vor allem zum Winter hin ein wichtiger Kohlenhydratlieferant. Auch liefern verschiedene Sorten wichtige Wirkstoffe.

Urheber: Daderot; Creative Commons-Lizenz; Orginaldatei (Stand Mai 2013) Urheber: Abubiju; Creative Commons-Lizenz; Orginaldatei (Stand Mai 2013)
Abbildung 1: Obst. Es gibt viele verschiedene Arten und Sorten. Einige davon sind einheimische Früchte, andere kommen aus weit entfernten Ländern.



Wurzel- und Knollengemüse

Wurzelgemüse sind nährstoffreiche Speicherwurzeln von Pflanzen. Bei Knollengemüse dient nicht die Wurzel, sondern andere Pflanzenteile als Speicherorgan. In der Regel ist der Anteil an Fraßschutz wie Kieselsäure gering. Zudem ist ein Großteil der Wurzel- und Knollengemüse sehr gut verdaulich.

Beispiele: Futterrüben, Karotten, Knollensellerie, Kohlrabi, Pastinaken, Rote Bete, Petersilienwurz, Steckrübe (Kohlrübe), Topinambur, Zuckerrüben

Urheber: ARS; Creative Commons-Lizenz; Orginaldatei (Stand Mai 2013)
Urheber: Radomil; Creative Commons-Lizenz; Orginaldatei (Stand Mai 2013)
Urheber: Rasbak; Creative Commons-Lizenz; Orginaldatei (Stand Mai 2013)
Abbildung 2: Wurzelgemüse. Von links nach rechts: Karotten, rote Bete und Knollensellerie.



Blattgemüse

Die meisten Arten von Blattgemüse gibt es in vielen verschiedenen Sorten. Der Gehalt an Nährstoffen und die Zusammensetzung der Rohfaser kann stark von der Ursprungsform abweichen. Oft ist der Gehalt wichtiger Aminosäuren relativ gering. Der Mineralstoffgehalt entspricht in etwa dem von Kräutern, kann aber je nach Sorte sowie Standort erheblich variieren. Manche Teile können stark lignifiziert sein, wodurch Blattgemüse einen hohen Anteil an Rohfaser haben kann. Der Anteil an Fraßschutzstoffen wie Kieselsäure kann stark vermindert sein.

Beispiele: Verschiedene Arten von Salat (z.B. Kopfsalat, Endivien, Chicorée oder Rucola), Fenchelgrün, Blätter von verschiedenen Kohlsorten (z.B. Kohlrabi), Stangensellerie, Spinat, Mangold, ganze Topinamburpflanzen.

Urheber: Yorvik; Creative Commons-Lizenz; Orginaldatei (Stand Mai 2013)
Abbildung 3: Salate. Von links nach rechts: Eisbergsalat, Friseesalat, Lollo Rosso.



Kohlgemüse

Kohl ist reich an wichtigen Eiweißen bzw. seltenen Aminosäuren. Er kann aber auch stark blähen und ist daher nicht für alle Tiere ein geeignetes Futter.

Beispiele: Kohlrabi, Brokkoli, Blumenkohl, Chinakohl, Grünkohl. Stärker blähende Kohlarten sind Romanesko (Variante des Blumenkohls), Rotkohl, Wirsing, Weißkohl, Rosenkohl

Urheber: Rainer Zenz; GNU FDL; Orginaldatei (Stand Mai 2013)
Abbildung 4: Kohl. Von links nach rechts: Romanesko, Kohlrabi und Spitzkohl.



Fruchtgemüse

Fruchtgemüse hat vergleichsweise wenig Rohfaser und geringen Gehalt an Mineralstoffen.

Beispiele: Tomaten, Gurken, Kürbisse, Paprika, Zucchini

Urheber: Togo; GNU FDL; Orginaldatei (Stand Mai 2013)
Urheber: US DA ;public domain.; Orginaldatei (Stand Mai 2013)
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Abbildung 5: Fruchtgemüse. Von links nach rechts: Paprika, Zucchini und Tomate.