Ernährung


Kapitel

Grundsätzliche Informationen

Nährstoffbedarf

Folgen von Über- und Unterversorgung

Futterkonzepte



Grundsätzliche Informationen

Ratten sind Omnivore. In freier Natur ist ihre Ernährung ist abhängig von Angebot und Bedarf (Artikel: Wildlife - Ernährung). Ihre Nahrung selektieren die Tiere anhand ihrer Bedürfnisse und der Giftigkeit. Auch domestizierte Ratten zeigen Selektionsverhalten (Artikel: Ernährung - Nahrungswahl).

Bereits 1942 fand Richter heraus dass Ratten die zwischen unterschiedlichen Nährstoffen wählen konnten, diese sehr gut entsprechend ihres Bedarfs selektierten. Andik (1957) beobachtete bei Ratten mit Diabetes eine Abneigung gegen Kohlenhydrate und eine Bevorzugung fettreicher und eiweißreicher Nahrung. Diese Beobachtung wurde in anderen Studien bestätigt (Andik 1957).

Auch spätere Arbeiten zeigten dass Ratten fehlende Nährstoffe (z.B. Protein, Aminosäuren, Vitamine, Mineralstoffe) durch gezielte Aufnahme kompensieren können (Markison et al. 1999). Dieses Verhalten kann selbstverständlich nur dann gezeigt werden, wenn entsprechende Vorrausetzungen (z.B. ausreichendes Angebot) erfüllt werden.

Velimirov (2009) nutzte Laborratten für Futterwahlversuche zur Qualitätsprüfung von Produkten aus biologischem und konventionellem Anbau.



Nährstoffbedarf

In der Literatur finden sich Werte zum Nährstoffbedarf von Laborratten. Diese Werte können als Orientierung dienen, dürfen aber nicht als Richtwerte angesehen werden, da der Nährstoffbedarf jedes Tieres individuell ist (Artikel: Ernährung - Nährstoffbedarf). Bei Ratten wird der Nährstoffbedarf durch Entwicklungsstatus, Reproduktion, Alter, Geschlecht und genetische Grundlagen beeinflusst (ILAR 1995).

Zusätzlich muss insbesondere bei Naturprodukten die natürliche Schwankung des Nährstoffgehalts berücksichtigt werden (Artikel: Futtermittelkunde - Futtermittelanalyse).

Angaben in der Literatur sind daher Durchschnittswerte, die keine Allgemeingültigkeit haben und in manchen Fällen nicht zutreffen (ILAR 1995).

Nach der Gesellschaft fürs Versuchstierkunde (1998) gibt es vier fütterungstechnisch relevante Lebensphasen:

  • Wachstumsphase: Zusatzbedarf zum Aufbau von Körpersubstanzen, Aktivitätsleistung, Erhaltung und Aufrechterhaltung der Körpertemperatur
  • Haltungsphase: Ohne besondere Zusatzanforderungen
  • Trächtigkeitsphase: Erhöhter Bedarf durch das Wachstum der Jungtiere, insbesondere im letzten Drittel der Trächtigkeit
  • Laktationsphase: Erhaltungsbedarf, Milchproduktion


Tabelle 1: Nährstoffbedarf von Ratten anhand der Literatur; soweit nicht anders angegeben in g pro kg Futtermittel [Wassergehalt 10 %].

Nährstoff Einheit Bedarf
Haltung1 Haltung Erhaltung2 Wachstum1
Wachstum(WT)
WT,Reprod.2 Reprod.1
Fett
[g/kg]
50 - 50 50 - 50 50
Linolsäure
[g/kg]
- - 6 6 - 6 3
Protein
[g/kg]
50 - 85 50 - 250 150
[g/kg]
- 50 3 - - 100 - 120 3 - -
Aminosäuren Arginin
[g/kg]
- - - 4,3 - 6 4,3
Aromatische AAS
[g/kg]
1,9 - - 10,2 - - 10,2
Asparagin
[g/kg]
- - - 4 - 4 4
Glutamin
[g/kg]
- - - - - 40 -
Histidin
[g/kg]
0,8 - 0,8 2,8 - 3 2,8
Isoleucin
[g/kg]
3,1 - 3,1 6,2 - 5 6,2
Leucin
[g/kg]
1,8 - 1,8 10,7 - 7,5 10,7
Lysin
[g/kg]
1,1 - 1,1 9,2 - 7 9,2
Methionin + Cystin
[g/kg]
2,3 - 2,3 9,8 - 6 9,8
Phenylalanin
[g/kg]
- - - - - 8 -
Prolin
[g/kg]
- - - - - 4 -
Threonin
[g/kg]
1,8 - 1,8 6,2 - 5 6,2
Tryptophan
[g/kg]
0,5 - 0,5 2 - 1,5 2
Valine
[g/kg]
2,3 - 2,3 7,4 - 5 7,4
Andere
[g/kg]
- - 4,8 66 - 5,9 66
Mineralstoffe Calcium
[g/kg]
- - - 5 - 5/6,3 6,3
Chlorid
[g/kg]
- - - 0,5 - 0,5 0,5
Magnesium
[g/kg]
- - - 0,5 - 0,5 0,6
Phosphor
[g/kg]
- - - 3 - 4 3,7
Kalium
[g/kg]
- - - 3,6 - 3,6 3,6
Natrium
[g/kg]
- - - 0,5 - 0,5 0,5
Schwefel
[g/kg]
- - - - - 0,3 -
Fluor
[mg/kg]
- - - - - 1,0 -
Kupfer
[mg/kg]
- - - 5 - 5 - 8 8
Chrom
[mg/kg]
- - - - - 0,3 -
Eisen
[mg/kg]
- - - 35 - 35 75,0
Mangan
[mg/kg]
- - - 10 - 50 10,0
Zink
[mg/kg]
- - - 12 - 12 -25 25,0
Jod
[µg/kg]
- - - 150 - 0,15 150
Molybdän
[µg/kg]
- - - 150 - - 150
Selen
[µg/kg]
- - - 150 - 100 - 400 400
Vitamine A
[mg/kg]
- - - 0,7 - 1,2 0,7
D
[mg/kg]
- - - 0,025 - 25 0,025
E
[mg/kg]
- - - 18 - 18 - 30 18,0
K
[mg/kg]
- - - 1,0 - 0,5 1,0
Biotin
[mg/kg]
- - - 0,2 - 0,2 0,2
Cholin
[mg/kg]
- - - 750 - 1000 750
Folsäure
[mg/kg]
- - - 1,0 - 1 1,0
Niacin
[mg/kg]
- - - - - 20 -
Nikotinsäure
[mg/kg]
- - - 15 - - 15
Pantothensäure
[mg/kg]
- - - 10 - 10 10
Riboflavin
[mg/kg]
- - - 3 - 3 - 4 4
Thiamin
[mg/kg]
- - - 4 - 4 4
B6
[mg/kg]
- - - 6 - 6 6
B12
[µg/kg]
- - - 50 - 50 50

1 ILAR (1995),2 Kamphues et al. (2004), 3 Grant (1999); "-" = Keine Angaben


Energiebedarf

Nach Schleif (2001) haben Laborratten folgenden Energiebedarf:

  • bei jungen Ratten in der Entwöhnungsphase täglich 940 kJ DE/kg LM0,75
  • Haltungsphase täglich 460 kJ DE/kg LM0,75
  • Gravidität: 1,2- bis 2,4-facher Erhaltungsbedarf
  • Laktation: 3-facher Erhaltungsbedarf


Wasseraufnahme und -bedarf

Ratten decken ein Teil ihres Wasserbedarfs über ihre Nahrung. Zusätzliches Wasserangebot ist dennoch nötig, da 45 % des Wassers über die Tränke aufgenommen wird (Schleif 2001).



Folgen von Über- oder Unterversorgung

Eine Über- oder Unterversorgung mit bestimmten Nährstoffen kann für den Organismus erhebliche Folgen mit sich bringen. Im Kapitel Futtermittelkunde - Nährstoffe wird die Funktion einzelner Nährstoffe im Körper detaillierter beschrieben. Fehlen Nährstoffe im Futter und sind keine Reserven vorhanden, kann es zum Teilverlust bestimmter Funktionen wie beispielsweise dem Immunsystem oder im Extremfall zum Komplettverlust und Tod des Tieres kommen. Eine Überdosierung kann zu Vergiftungserscheinungen oder zur Störung von Funktionen führen.

Im Folgenden werden einige Beobachtungen und Untersuchungen zu Fehldosierung von Nährstoffen bei Ratten beschrieben.

  • nach Whishaw et al. (1999) beinflusst das Futter maßgeblich das Wachstum. Futter kann jederzeit beschleunigend oder verlangsamend wirken
  • nach ILAR (1995) führt ein Fehlen von essentiellen Fettsäuren zu zahlreichen Symtomen wie verringertem Wachstum, Dermatitis, Nekrosen am Schwanz, Leberverfettung und anderen anatomischen und physiologischen Veränderungen
  • kohlenhydratfrei ernähte Ratten wurden in Versuchen nicht schwanger (ILAR 1995)
  • Proteinmangel führt zu verringertem Wachstum, Hypoproteinämie, Anämie, Abbau von Körperprotein, Muskelverlust und Abmagerung. Chronischer Mangel kann zu Ödemen, verändertem Sexualzyklus, Totgeburten und schwachen Jungtieren führen (ILAR 1995)
  • das Fehlen einzelner Aminosäuren kann zu reduzierter Futteraufnahme führen. Tryptophanmangel führt zu grauem Star und Haarausfall. Lysinmangel führt zu Zahnfäule, verminderter Kalziumeinlagerung in den Knochen, schwarzen Zähnen, gekrümmter Haltung und Ataxie. Methioninmangel kann Fettleber verursachen und Argininmangel zu vermehrter Urinausscheidung und Verlust wichtiger anderer Nährstoffe führen (ILAR 1995)
  • ein Mangel an Calzium und Phosphor führt zu vermindertem Wachstum, verringerter Futteraufnahme, gesteigertem Grundumsatz, reduzierter Aktivität, Osteoporose, Hinterbeinlähmung und inneren Blutungen (ILAR 1995)
  • fehlen Nährstoffe wie Kupfer während der Entwicklung kann es beispielsweise zu nachhaltigen Schäden des Immunsystems und Skellets kommen (ILAR 1995)
  • Überdosierung von Vitamin A kann zu Schäden der Knochen, Verkalkungen des Gewebes und Blutungen führen (ILAR 1995)
  • Christian et al. (1998) beobachteten bei einer Reduktion der Kalorienaufnahme auf 50 % bis 80 % der ad libitum aufgenommenen Menge ein durchschnittlich geringeres Körpergewicht, verminderter Tumorrate und verlängerte Lebensdauer



Futterkonzepte

Es gibt verschiedene Futterkonzepte nach denen Ratten ernährt werden. So gibt es zahlreiche verschiedene Fertigfutter, als Pellets oder als Mischfutter, bestehend aus verschiedenen Bestandteilen. Eine andere Möglichkeit ist das Futter aus diversen, mehr oder weniger naturbelassenen Bestandteilen zusammenzustellen.

Grob unterscheiden lassen sich somit:

  • Eigenmischung
  • Fertigfutter
    • industrielle Mischfutter
    • Pellets


Tabelle 2: Unterschiedliche Futterkonzepte nach Kamphues et al. (2004)
Futtermittel Bestandteile Risiken
Eigenmischungen Getreide, Samen, Saaten, Nüsse, mit oder ohne Ergänzungen durch Obst und Gemüse
  • zu hohe Energieaufnahme?
  • Bedarfsgerechte Mineralstoff und Vitaminversorgung
  • Wasserangebot
Industrielle Mischfutter Getreide, Samen, Grünmehlpellets, Nüsse etc.
  • Selektion
  • Mangelnde Zahnabnutzung bei fehlendem Raufutter?
  • zu hohe Energieaufnahme?
  • Wasserangebot
Pellets teilweise ergänzt durch Raufutter
  • Ungenügende Struktur
  • Nährstoffüberdosierung
  • zu hohe Energieaufnahme?
Snacks -
  • zusätzliche Energie
  • Mineralstoff-Imbalanz
  • Tieruntypische Komponenten



Fertigfutter

Im Fachhandel werden diversen Fertigfutter, teilweise speziell für Ratten angeboten.


Der VdRD emfpiehlt folgende Fertigfutter:

  • Rattima
  • RUVO Nagerfutter ohne Pellets
  • Supreme Science Selective Ratte
  • Witte Molen Country Rat
  • JR Farm Rattenschmaus
  • JR Farm Wellnessfood
  • Multifit Rattenfutter Wildapfel-Banane
  • Altromin Haltungsdiät für Ratten

Tabelle 3: Vergleich des durchschnittlichen Bedarfs von Labortieren mit empfohlenen Fertigfutter des VdRD (Stand Mai 2013).

Nährstoff
Nährstoffbedarf

Haltung

Futtermittel
Rattima RUVO Nagerfutter ohne Pellets Supreme Science Selective Ratte Altromin Haltungsdiät für Ratten
Rohfaser
[%]
- 6,7 6,6 4 6
Rohfett
[%]
5 7 9 4 4
Rohprotein
[%]
5 - 8,5 14,4 11,6 14 19
Rohasche
[%]
- 3,2 2 5 7,5
Calzium
[%]
0,5 0,36 0,05 0,6 0,9
Phosphor
[%]
0,3 - 0,4 1,29 0,32 0,4 0,7
Natrium
[%]
0,05 - 0,02 - 0,2
-
Zusatzstoffe
Phosphor
[g/kg]
3 - 4 - - - -
Natrium
[g/kg]
0,5 - - 0,0002 -
Calzium
[g/kg]
5 - 0,5 0,0015 -
Kupfer
[mg/kg]
5 - 8 4,7 - 20 -
Eisen
[mg/kg]
35 - - 152 -
Mangan
[mg/kg]
10 - - 38 -
Zink
[mg/kg]
12 - - 62 -
Vitamin E
mg/kg
18 - 30 9,5 23 - 75
Vitamin A
IE/kg
4000 2565 4150 15000 15000
Vitamin D
IE/kg
1000 256 250 1500 600
Quelle S.o. Zooplus.de aqua-shop-online.de Zooplus.de Altromin.de - Ratte/Maus

"-" = Keine Angaben


Fertigfutter liefern zwar einen definierten Nährstoffgehalt, bergen insbesondere bei rationiertem Angebot oder ohne notwendige Ergänzung mit anderen Futtermitteln verschiedene Problematiken:

  • der Nährstoffgehalt orientiert sich in der Regel an im Labor ermittelten Bedarfswerte (erfüllt diese teilweise aber nicht, siehe Tabelle 3), die keine Allgemeingültigkeit haben und nicht an Heimtieren ermittelt wurden
  • bei Pelletfutter haben die Tiere keine Chance zur Selektion. Sie können weder auf einen erhöhten noch auf einen niedrigeren Bedarf reagieren. Als Folge nehmen sie mit hoher Wahrscheinlichkeit zuviel oder zuwenige benötigte Nährstoffe auf
  • bei Mischfuttern können die Tiere selektieren, aber oft fehlt die nötige Auswahl. Bei rationiertem Angebot besteht ein hohes Risiko, dass verschiedene Tiere unterschiedlich selektieren und dadurch das Verhältnis des Futters für das einzelne Tier stark verändert wird
  • stark verarbeiteten Komponenten fehlt häufig die nötige Struktur und diese können das Selektionsverhalten beeinflussen


Abbildung 1. Mischfutter. Zwei verschiedene Mischfutter für Nager sortiert nach bestimmten Komponenten. Je weniger eine Komponente enthalten ist desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Tier bei Gruppenhaltung die Chance hat diese zu ergattern, sofern ein Futter rationiert gereicht wird. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Komponenten im vorgesehenen Verhältnis aufgenommen werden ist bei rationierter Fütterung ebenfalls gering, da die Vorlieben und Bedürfnisse und damit die bevorzugte Wahl der einzelnen Tiere stark variieren kann.



Eigenmischung

Eigenmischungen bieten dem Halter die Möglichkeit den Tieren qualitativ hochwertige Futtermittel entsprechend den Bedürfnissen der Tiere zur Verfügungen zu stellen. Hierbei ist unbedingt auf ein vielfältiges, bedarfsgerechtes Angebot zu achten. Eine Ratte kann nur dann entsprechend ihres Bedarfs selektieren wenn die benötigten Komponenten zur Verfügung gestellt werden.

Enthalten sein sollten ausreichend Komponenten aus den Gruppen:

  • Saaten, Samen und Getreide
  • Frischfutter: Gemüse, Obst und Grünfutter
  • Raufutter: Heu, getrocknete Kräuter
  • Tierische Produkte
Urheber: Lindsay; Creative Commons-Lizenz; Orginaldatei (Mai 2013) Urheber: ressaure; Creative Commons-Lizenz; Orginaldatei (Mai 2013)

Je nach Selektionsvermögen und körperlichem Zustand sollten dabei möglichst unverarbeitete Bestandteile verwendet werden. Es gibt aufgund der Erfahrung verschiedener Rattenhalter einige Grundrezepte für Körnerfutter die als Ausgangsbasis verwendet werden und entsprechend den Ansprüchen der eigenen Tiere angepasst werden können.

Dabei ist darauf zu achten dass Frischfutter neben dem Körnerfutter eine wichtige Rolle spielt und in großer Vielfalt angeboten werden sollte.

Aufgrund von Schwankungen des Nährstoffgehalts in Naturprodukten (Artikel: Futtermittel - Futtermittelanalyse) sowie dem individuellen Nährstoffbedarf und der unterschiedlichen Selektion in einer Gruppe ist es nicht ratsam den Ratten eine Mischung aus natürliche Bestandteilen rationiert anzubieten.


Tabelle 4: Grundrezepte für Körperfutter

Futter Bestandteile Empfohlene Ergänzung Quelle
Bielefelder Rattenfutter
  • 7 % Buchweizen
  • 9 % Dinkel
  • 15 % Hafer
  • 5 % Hanfsamen
  • 5 % ganze Maiskörner
  • 5 % Mohnsamen
  • 15 % Reis
  • 15% Roggenflocken
  • 5 % Rosinen
  • 4 % Sonnenblumenkerne
  • 15 % Weizenflocken
  • ½ hartgekochtes Ei pro Ratte und Woche
  • 1 Stückchen gekochtes Hackfleisch/Fisch oder 1 gekochtes Hühnerherz pro Ratte und Woche

Das-maeuseasyl.de
Tanjas Rattenfutter
  • 7 % Buchweizen
  • 15 % Dinkel
  • 7 % Hafer
  • 5 % Hanfsamen
  • 4 % ganze Maiskörner
  • 3 % Mohnsamen
  • 12 % Reis
  • 15 % Roggenflocken
  • 5 % Rosinen
  • 5 % Sesam
  • 5 % Sojaschrot
  • 2 % Sonnenblumenkerne
  • 15 % Weizenflocken
  • ½ hartgekochtes Ei pro Ratte und Woche
  • 1 Stückchen gekochtes Hackfleisch/Fisch oder 1 gekochtes Hühnerherz pro Ratte und Woche

Das-maeuseasyl.de
Murxsche Mischung
  • 15 % Glanz (Kanariensaat, Spitzsaat)
  • 15 % Amaranth
  • 15 % einer Hirsemischung (Japanhirse, Mannahirse, Platahirse, Rote Hirse, Senegalhirse, Silberhirse,….)
  • 10 % Hafer im Spelz
  • 10 % Quinoah
  • 10 % ungereinigte Gerste
  • 5 % Paddyreis
  • 5 % Grünkern
  • 2 % Grassamen
  • 2 % Dinkel
  • 1 % Kamut
  • 30 % Buchweizen
  • 20 % Kardisaat
  • 10 % Negersaat
  • 5 % Leinsaat
  • 5 % Sesam
  • 5 % Sonnenblumenkerne
  • 5 % Kürbiskerne
  • 5 % Hanfsamen
  • 5 % Dari
  • 2 % Mohn
  • 2 % (Marien)Distelsamen
  • 2 % Milo
  • 1 % Nachtkerzensamen
  • 1 % Chiahsamen
  • 1 % Zicchoriensaat
  • 1 % sonstige Sämereien (Salatsamen, Senfsaat, Mungobohnen, Rübsen, verschiedene Nüsse mit Schale etc.)
  • abwechlsungsreiches Frischfutter
  • tierische Produkte
Degupedia.de
Vanessa´s Rattenfutter
  • 2000 g Paddyreis
  • 2500 g Gerste
  • 2000 g Buchweizen
  • 1500 g Sonnenblumenkerne
  • 500 g (Nackt)Hafer (geschält)
  • 200 g Milo
  • 500 g Dinkel
  • 150 g Hanf
  • 100 g Dari
  • 250 g Kardi
  • 50 g Mariendistelsaat
  • 20 g Zirbelnüsse
  • 15 g Amaranth
  • 50 g Grasmix
  • 10 g Mungobohnen
  • 10 g Leinsaat (gold)
  • 50 g Perilla
  • 10g Sesam
  • 10g Quinoa
  • 25g Negersaat
  • 20g Gartenkressesaat
  • 10g Hagebuttenkerne
  • 10g Nachtkerzensaat
  • 10g Zichorie
  • abwechlsungsreiches Frischfutter
  • tierische Produkte
Degupedia.de




Literatur

Andik I. (1957): Über die Nahrungsaufnahme und Nahrungswahl alloxandiabetischer Ratten, Zeitschrift für die gesamte experimentelle Medizin, Bd. 129, S. 247 - 249

Christian M.S., Hoberman A.M., Johnson M.D., Brown W.R., Bucci T.J. (1998): Effect of dietary optimization on growth, survival, tumor incidences and clinical pathology parameters in CD Sprague-Dawley and Fischer-344 rats: a 104-week study; GTC Argus Research Laboratories, Horsham, PA 19044, USA

Gesellschaft fürs Versuchstierkunde (1998): Außschuss für Ernährung der Versuchstiere - Ratte

Grant, G. (1999): Implications of age and dietary history for experimental studies. in: P. Hawkins (Hrsg.): Report of the 1998 RSPCA/UFAW rodent welfare group meeting. Anim. Technol. 50, 48

Institute for Laboratory Animal Research (ILAR) (1995): Nutrient Requirements of Laboratory. Animals. Fourth Revised Edition. Subcommittee on Laboratory Animal Nutrition. Committee on Animal Nutrition.

Kamphues, J.; Coenen, M.; Kienzle, E. (2004): Supplemente zu Vorlesungen und Übungen in der Tierernährung. Alfeld-Hannover: M. & H. Schaper. 10. Aufl. ISBN 3-7944-0205-7

Markison S., Gietzen D.W., Spector A.C. (1999): Essential Amino Acid Deficiency Enhances Long-Term Intake but Not Short-Term Licking of the Required Nutrient

Richtiger C. (1942): Self-Selection of diets

Schleif O. (2001): Ein Beitrag zur tiergerechten Haltung der Ratte anhand der Literatur, Dissertation, Tierärztliche Hochschule Hannover

Verein der Rattenliebhaber und -halter in Deutschland; www.vdrd.de (Stand 07.05.2013)

Velimirov A. (2009): Futterwahlversuche mit Nagern zur Überprüfung der Qualität von Produkten aus biologischem und konventionellem Anbau

Whishaw I.Q., Haun F., Kolb B. (1999): Analysis of Behavior in Laboratory Rodents, Modern Techniques in Neuroscience Research, 1999, pp 1243-1275